Joshua Kimmich – der überaktive Spielmacher
Dieser Text ist eine Co-Produktion von Jonas Drechsel und Claude. Die Recherche, Strukturierung und argumentative Ausarbeitung entstanden im Dialog zwischen menschlicher Zukunftsforschungs-Expertise und KI-gestützter Textproduktion.
Warum ein Spieler zwischen den Rollen mehr über den modernen Fußball erzählt als ganze Taktikbücher: Joshua Kimmich ist einer dieser Spieler, über die seit Jahren gestritten wird, ohne dass der Streit vorankommt. Sechser oder Achter? Zu offensiv oder zu kontrollierend? Führungsspieler oder Störfaktor? Und die wiederkehrende Diagnose aus Expertenrunden und Fanforen: Mit ihm steht das Zentrum zu offen. Diese Diagnose beschreibt ein reales Phänomen. Aber sie verwechselt Wirkung mit Ursache. Sie verkennt, was Kimmich strukturell darstellt: keinen missverstandenen Sechser, sondern einen Spielmacher-Typ, für den die etablierten taktischen Kategorien historisch kaum eine Schublade bereithalten.
Der Kategorienfehler beginnt bei der „6″
Der analytische Kurzschluss beginnt überwiegend mit einer scheinbar plausiblen Annahme: Wer viele Pässe spielt, das Spiel lenkt und im Zentrum agiert, erfüllt die Rolle des tiefen Sechsers. Also landet Kimmich in Vergleichen mit Busquets, Alonso oder Rodri – den archetypischen Ordnungshütern vor der Abwehr.
Nur spielt Kimmich diese Rolle strukturell anders.
Positionsdaten, Heatmaps und einfache Spielbeobachtung zeigen seit Jahren dasselbe Muster: Kimmich hält sich systematisch in höheren Zonen auf. Seine Ballkontakte konzentrieren sich häufig in Zone 3, im rechten Halbraum, auf Höhe klassischer Achter oder sogar Zehner. Er organisiert das Spiel weniger aus der Tiefe heraus, sondern aus dem Feld.
Der Vergleich mit klassischen Holding Sixes bildet deshalb keinen analytischen Fehler im Detail, sondern einen Kategorienfehler im Ansatz. Du vergleichst Spieler*innen, die verschiedene taktische Probleme lösen.
Interventionslogik statt Positionsdisziplin
Der Kern von Kimmichs Spiel liegt – so paradox das bei einem Spieler mit 90+ Pässen pro Spiel klingt – weniger in seiner Passqualität. Der Kern liegt in seiner Interventionslogik.
Kimmich denkt in kritischen Momenten, weniger in stabilen Räumen. Wo droht Unordnung? Wo kippt das Tempo? Wo fehlt Zugriff? Seine Reaktion bleibt fast immer dieselbe: Ballnähe herstellen, Verantwortung übernehmen, eingreifen. Dauerhaft, systempermanent, unabhängig von der Spielsituation.
Diese Logik unterscheidet ihn fundamental von Spielern wie Busquets oder Alonso. Deren Spielintelligenz lag gerade darin, nicht überall zu sein. Sie kontrollierten durch selektive Präsenz – Kimmich kontrolliert durch permanente Intervention. Busquets las das Spiel aus der Position heraus, Kimmich liest es aus der Bewegung. Alonso ließ Bälle durch seine Zone laufen, wenn das taktisch Sinn ergab, Kimmich versucht jeden relevanten Ball zu erreichen.
Das erklärt seine enorme Aktivität jenseits reiner Laufleistung. Er pendelt zwischen Zonen, lässt sich fallen, schiebt nach, kippt ab, rückt ein. Diese Bewegungen entstehen aus einem inneren Imperativ: Kontrolle lässt sich schwer delegieren, wenn andere Spieler*innen im eigenen mentalen Modell möglicherweise die falsche Entscheidung treffen.
Diese Interventionsfreude produziert gleichzeitig seine größte Stärke und sein strukturelles Problem. Sie macht ihn zum Problemlöser in ungeordneten Phasen – und zum Raumöffner in strukturierten. Denn jede Intervention bedeutet: Jemand anderes muss den verlassenen Raum decken.
Box-to-Box – aber als Spielmacher
Kimmichs Aktivitätsprofil rückt ihn näher an eine Rolle, die lange als überholt galt: Box-to-Box. Allerdings in einer historisch seltenen Variante.
Die klassischen Box-to-Box-Spieler der 1990er und frühen 2000er – Vieira, Seedorf, Gerrard – waren physische Raumüberbrücker mit Entscheidungsgewalt, aber selten primäre Spielarchitekten. Sie trugen den Ball, sie schlossen ab, sie griffen ein. Das Spiel lief weniger durch sie, sondern mit ihnen. Ihr Passvolumen bewegte sich häufig zwischen 40 und 60 Pässen pro Spiel – relevant, aber keine Spielarchitektur.
Kimmich dreht dieses Verhältnis um. Er bleibt box-to-box in seiner Aktivität, wird aber spielmachend in seiner Funktion. Er verbindet Laufleistung, Zonenwechsel und defensive Mitarbeit mit einem Passvolumen, das sonst nur tiefe Regisseure erreichen. 90+ Pässe pro Spiel bei gleichzeitig hoher Presspräsenz und Zonenwechseln – diese Kombination findet historisch kaum Vorbilder.
Die nächsten Vergleichspunkte: Schweinsteiger unter Guardiola 2013/14, Kroos neben Casemiro 2016/17. Aber selbst diese Spieler hatten entweder klarere Positionsdisziplin (Kroos) oder ein anderes Aktivitätsprofil (Schweinsteiger). Keiner kombinierte Kimmichs Passvolumen mit seiner Interventionsfreude über diese Dauer.
Gerrard als mentaler Vorläufer – aber kein struktureller Zwilling
Der Vergleich mit Steven Gerrard bleibt aufschlussreich, gerade weil er die Grenzen historischer Analogien zeigt. Gerrard hatte dieselbe allgegenwärtige Präsenz, denselben Drang, überall helfen zu wollen, dieselbe Schwierigkeit, das Spiel aus der Hand zu geben. Auch bei ihm entstand in vielen Spielen der Eindruck struktureller Überlastung – er spielte häufig genug das, was gerade fehlte, weniger das, was er am besten konnte.
Der entscheidende Unterschied liegt im Ballbesitzkontext. Gerrards Liverpool spielte selten dominant, selten strukturiert, selten passvolumenorientiert. 55 Pässe pro Spiel galten bereits als hoch für einen zentralen Mittelfeldspieler in einem System, das auf Direktheit und Übergangsspiel setzte. Kimmich dagegen operiert in Systemen, die 65–70 % Ballbesitz anstreben und den Spielaufbau zentral über ihn kanalisieren.
Gerrard war überall im Raum.
Kimmich ist überall im Ball.
Dieser Unterschied transformiert die Rolle. Gerrard konnte sich temporär aus dem Spielaufbau zurückziehen, weil andere Spieler*innen den Ball verteilten. Kimmich trägt diese Verantwortung dauerhaft. Das verändert die Belastungsstruktur grundlegend: Gerrards Interventionen waren episodisch, Kimmichs sind systemkonstitutiv.
Die defensive Überforderung – ohne defensive Entlastung
Der zweite blinde Fleck in der öffentlichen Kimmich-Debatte liegt in der Zuschreibung defensiver Verantwortung. Über Jahre hinweg lasen Expert*innen, Trainer*innen und Kommentator*innen ihn als zentralen Absicherer – weniger, weil er darin überragend agiert, sondern weil er intelligent, diszipliniert und verantwortungsbewusst spielt. Diese Eigenschaften suggerierten: Er kann das.
Genau hier liegt das Paradox: Kimmich denkt defensiv in Momenten, kaum in Zonen. Er antizipiert, rückt heraus, presst, stellt Passwege zu. Was ihm fehlt – und was er vermutlich nie entwickeln wollte – ist die stoische Raumblockade eines Casemiro, eines Javi Martínez, eines Busquets oder Rodri.
Diese Spieler hielten Ordnung, indem sie blieben. Sie definierten einen Raum und kontrollierten ihn durch Präsenz, weniger durch Aktion. Ihre defensive Wirkung entstand aus Abschreckung und Zonenkontrolle. Busquets brauchte häufig keine Zweikämpfe zu führen, weil Gegenspieler*innen gar keine profitablen Passwege in seine Zone fanden.
Kimmich versucht Ordnung herzustellen, indem er handelt. Er attackiert Ballführende, läuft Passwege zu, presst aus. Das funktioniert in ungeordneten Phasen hervorragend – aber es hinterlässt Räume. Ohne einen klaren Absicherer hinter oder neben ihm entsteht zwangsläufig ein Vakuum. Dass dieses Vakuum systematisch Kimmich angelastet wird, erscheint analytisch bequem – aber falsch adressiert.
Die Frage lautet: Warum stellt kein System um ihn herum einen eindeutigen Raumhalter bereit? Die Antwort liegt vermutlich in einer Fehleinschätzung seines Rollenprofils. Wer 90 Pässe spielt und intelligent verteidigt, wird als Sechser gelesen – auch wenn die Positionsdaten seit Jahren etwas anderes zeigen.
Ein Spieler zwischen zwei Epochen
Kimmichs Sonderrolle erklärt sich möglicherweise weniger aus seiner Persönlichkeit als aus dem Zeitpunkt seines Reifens. Er wurde Profi in einer taktischen Übergangsphase, deren Auswirkungen bis heute nachwirken.
Zwischen 2010 und 2015 veränderten sich zentrale Strukturmuster des Spitzensfußballs radikal. Die klassische Box-to-Box-Rolle verlor an Bedeutung, weil Ballbesitzfußball explodierte und damit die Notwendigkeit klarer Positionsdisziplin. Gleichzeitig kehrte der Holding Six noch nicht vollständig zurück – Pressing und hohe Verteidigung machten reine Zerstörer obsolet, verlangten aber nach ballsicheren Absicherern.
In dieser taktischen Lücke entstand Raum für einen Spieler*innentyp, der zwei historisch getrennte Rollen zu vereinen versuchte: den allgegenwärtigen Intervenierer der Box-to-Box-Ära und den strukturellen Spielmacher der Ballbesitz-Ära. Kimmich repräsentiert keinen Ausreißer – er verkörpert einen Übergangstyp.
Das erklärt auch die Schwierigkeit, echte Vergleichsspieler zu finden. Schweinsteiger unter Guardiola kommt nahe, aber er spielte bereits mit 31 Jahren und hatte einen Großteil seiner box-to-box-Ambitionen hinter sich gelassen. Kroos neben Casemiro erscheint strukturell ähnlich, aber Kroos reduzierte seine Interventionsfreude drastisch und konzentrierte sich auf Positionsdisziplin. Beide waren systematisch entlastet durch klarere Rollenverteilung.
Kimmich wurde selten so entlastet. Stattdessen erhielt er über Jahre Nebenrollen: Bei Bayern häufig neben Goretzka oder Müller, deren offensive Orientierung das Zentrum weiter öffnete. In der Nationalmannschaft neben Gündogan, der selbst eher Achter als Sechser agiert. Die Systemarchitektur fragte selten: Was braucht Kimmich? Sie fragte: Was kann Kimmich übernehmen?
Die Antwort: Vieles. Aber eben nicht alles gleichzeitig.
Systemische Konsequenzen – oder: Wer bezahlt die Rechnung?
Aus systemanalytischer Perspektive stellt sich eine grundlegendere Frage: Kann moderner Spitzenfußball einen solchen Spieler*innentyp überhaupt integrieren, ohne strukturelle Kompromisse einzugehen?
Die Antwort hängt davon ab, wie du „Kompromisse“ definierst. Ein Team um Kimmich herum zu bauen bedeutet: Akzeptieren, dass das Zentrum häufig dynamisch besetzt ist statt statisch kontrolliert. Das erfordert entweder hochmobile Verteidiger*innen, die Räume elastisch decken, oder einen zweiten zentralen Mittelfeldspieler mit ausgeprägter Positionsdisziplin und defensiver Reichweite.
Bayern München hat diese Konsequenz über Jahre hinweg selten vollständig gezogen. Stattdessen setzte die Mannschaft auf zwei zentrale Mittelfeldspieler*innen mit jeweils eigenen offensiven Ambitionen – Goretzka, Müller, später Musiala. Das funktionierte in der Offensive bemerkenswert, produzierte aber systematisch defensive Unordnung gegen Mannschaften, die Kimmichs Zonenwechsel gezielt ausnutzten.
Nagelsmann versuchte 2021/22 eine strukturelle Lösung: Kimmich als Rechtsverteidiger im Aufbau, der ins Zentrum einrückt. Das entlastete ihn defensiv und ermöglichte seine Spielmacherfähigkeiten. Die Lösung scheiterte mittelfristig – vermutlich weniger an taktischer Unplausibilität, sondern an Kimmichs eigenem Wunsch, zentral zu spielen.
Diese Entscheidung bleibt nachvollziehbar. Aber sie zeigt das Dilemma: Der Spieler will eine Rolle, die das System schwer integrieren kann, ohne andere Bereiche zu schwächen.
Kompany findet eine Antwort – mit dem richtigen Partner
Vincent Kompany hat in seiner ersten Saison bei Bayern München genau das versucht, was andere Trainer*innen vermieden: Ein System um Kimmichs Komplexität herum zu bauen statt gegen sie. Die Zahlen seiner ersten Saison 2024/25 sprechen für den Ansatz: 99 Bundesliga-Tore, Meisterschaft, offensiver Spektakelfußball. Kompany akzeptierte Kimmichs Interventionslogik und strukturierte das Team entsprechend.
Die zentrale Innovation: Kimmich lässt sich zwischen die Innenverteidiger fallen, Konrad Laimer rückt von rechts ins Zentrum ein, es entsteht ein 2-3-5 im Ballbesitz. Das System erlaubt Kimmich seine Zonenwechsel, produziert aber gleichzeitig strukturelle Absicherung durch klare Positionsbesetzung anderer Spieler*innen. Kompany formulierte die Priorität explizit: „Erst kommt das eigene Spiel mit dem Ball.“
Die Konsequenzen zeigten sich deutlich. Bayern dominierte die Bundesliga mit historischer Torausbeute. International blieben Probleme: Das Viertelfinale-Aus gegen Inter Mailand, defensive Fragilität bei Übergängen, drei Kontergegentore in der Bundesliga – viertmeiste der Liga. Die strukturelle Frage blieb: Wer hält die Ordnung, wenn Kimmich hochschiebt?
In der laufenden Saison 2025/26 zeigt sich eine entscheidende Weiterentwicklung. Aleksandar Pavlovic hat sich nach verletzungsbedingten Ausfällen als Kimmichs konstanter Partner etabliert. Die Daten zeichnen ein klares Bild: Pavlovic bringt 94,3 % Passgenauigkeit, 3,10 Ballrückeroberungen pro Spiel, einen ruhigen, klaren Spielstil. Expert*innen beschreiben ihn als „Kimmich-Adjutanten“ – aber diese Formulierung verkennt seine eigenständige Rolle.
Pavlovic repräsentiert strukturell das Gegenteil von Kimmich. Wo Kimmich interveniert, hält Pavlovic die Position. Wo Kimmich Zonenwechsel vollzieht, bleibt Pavlovic als räumlicher Anker. Wo Kimmich in kritischen Momenten denkt, denkt Pavlovic in stabilen Zonen. Diese Komplementarität löst das Problem, das Kimmich über Jahre begleitete: Das fehlende Gegengewicht zu seiner Aktivität.
Die Kombination Kimmich-Pavlovic funktioniert, weil sie unterschiedliche taktische Probleme adressiert. Kimmich übernimmt Spielgestaltung, Pressing, Interventionen – Pavlovic übernimmt Raumkontrolle, defensive Grundordnung, Absicherung. Beide spielen häufig 90 Minuten, beide sind zentral für Kompanys System. Aber sie tun es auf grundlegend verschiedene Weise.
Die bisherigen Ergebnisse der Saison 2025/26 deuten darauf hin, dass diese Lösung tragfähiger ist als frühere Ansätze. Bayern steht auf Platz 3 der Champions-League-Tabelle, hat die Bundesliga-Hinrunde dominiert, zeigt defensiv mehr Stabilität als in der Vorsaison. Die strukturelle Frage – wer hält die Ordnung bei Kimmichs Interventionen – hat jetzt eine konkrete Antwort: Pavlovic.
Das bedeutet weniger, dass Kimmich das perfekte System gefunden hat. Es bedeutet: Ein Trainer hat verstanden, dass Kimmichs Spielweise einen bestimmten Partnertypus erfordert. Keinen zweiten box-to-box-Spieler, keinen zweiten Intervenierer, sondern jemanden mit komplementären Fähigkeiten. Diese Einsicht brauchte Jahre – und zahlreiche Fehlversuche mit Goretzka, Gündogan, Palhinha.
Die unbequeme Wahrheit über Verantwortung
Joshua Kimmich ist vermutlich der aktivste Spielmacher seiner Generation. Seine Passvolumina, seine Presspräsenz, seine Zonenwechsel, seine Spielintelligenz – einzeln betrachtet sind das Stärken. Zusammen produzierten sie über Jahre ein strukturelles Problem, weil die Systeme um ihn herum keine Antwort auf die zentrale Frage boten: Wer hält die Ordnung, wenn er eingreift?
Vincent Kompany und Aleksandar Pavlovic haben diese Frage beantwortet. Nicht durch Änderung von Kimmichs Spielweise, sondern durch Bereitstellung der komplementären Struktur, die seine Stärken nutzbar macht. Das System funktioniert – aber es zeigt gleichzeitig die Voraussetzungen, unter denen solche Hybrid-Rollen integrierbar sind.
Du brauchst einen Partner mit ausgeprägter Positionsdisziplin. Du brauchst einen Trainer, der offensive Priorität über defensive Kompromisse stellt. Du brauchst ein Team, das elastisch genug ist, um temporäre Raumöffnungen zu kompensieren. Diese Bedingungen sind anspruchsvoll – und erklären, warum Kimmich über Jahre als gleichzeitig unverzichtbar und problematisch galt.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Lösung international trägt. Die Bundesliga dominieren und die Champions League gewinnen sind unterschiedliche taktische Anforderungen. Gegen Mannschaften, die systematisch Kimmichs Zonenwechsel ausnutzen, bleibt die Frage: Reicht Pavlovic als Absicherung, oder produziert das System gegen Top-Gegner*innen strukturelle Schwächen, die taktische Anpassung erfordern?
Kimmich bleibt ein Übergangstyp zwischen zwei taktischen Epochen. Die Systeme der letzten zehn Jahre tendierten zu klarerer Spezialisierung – Regisseure wie Rodri, Destrukteure wie Kanté, offensive Achter wie De Bruyne. Kimmich versucht, drei dieser Profile zu kombinieren. Kompany hat gezeigt: Das ist möglich. Aber es erfordert systemische Kompromisse, die andere Trainer*innen möglicherweise scheuen.
