Masterarbeit in Zukunftsforschung: Forschungstagebuch – was soll das?

Forschungstagebuch Beschreibung

Die Uni Frankfurt sieht ein Forschungstagebuch als Möglichkeit wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Quellen, eigene Reflexionen dazu, Selbstreflexionen, Fragestellungen und Emotionen zu sammeln. In einem Forschungstagebuch ist demnach quasi alles aufschreibbar – ohne direkte Selbstkritik. Und mein innerer Kritiker ist niemandem gegenüber so streng, wie mir selbst.

Ich habe für mich drei zentrale Gründe gefunden, die mich bewogen haben, ein Forschungstagebuch zu verfassen:

  1. Als Hilfsmittel gegen das Vergessen, sowie dem abgleichen mit alten Gedanken im Prozess
  2. Nachvollziehbarkeit und emotionalerer Zugang für Außenstehende
  3. Rückblick bei zukünftigen Projekten, Studien o.ä.

Die Uni Münster empfiehlt das Forschungstagebuch nicht öffentlich zu machen, um Schreibhemmungen und formale Gestaltungszwänge
zu umgehen, sowie die eigene Sichtweise relativ „unzensiert“ festzuhalten. Ich habe mich offensichtlich dagegen entschieden. Da die Masterarbeit sowieso einen monatelangen Alleingang darstellt, möchte ich die Möglichkeit des Forschungstagebuchs nutzen, um in den Austausch zu treten.

Vorüberlegungen zur Masterarbeit

Zukunftsgestaltung taucht als praktische Herbeiführung wünschenswerter Zukunft in dem Master “Zukunftsforschung” – den ich im Herbst 2017 zu studieren begann – immer wieder als etwas grundsätzlich positiv besetztes auf. Diese Annahme basiert jedoch auf keiner klaren, für jederfrau nachvollziehbaren Theorie. Das heißt, die Menschen basteln sich da irgendwelche positiven Vorstellungen rein, verwenden das Wort in ihrem Sinne, sprechen aber von teils ganz unterschiedlichen Punkten.

Deshalb möchte ich meine transdisziplinären Überlegungen in einem Aufschlag als Theorie der Zukunftsgestaltung bündeln und zur Diskussion stellen.

Expose meiner Masterarbeit

Dafür habe ich in intensivem Prozess mit Beginn im Herbst 2019 folgendes Expose entwickelt, mit dem ich mögliche BetreuerInnen ansprach:

Allen in den Prozess involvierten möchte ich hiermit ausdrücklich danken. Euer Feedback hat mich sehr weitergebracht. So entstand eine erste Struktur, mit der ich einerseits Außenstehenden mein Thema vorstellen konnte und andererseits ein fundierter Startpunkt für meine Masterarbeit entstand. Gegen eine Offenlegung des Entstehungsprozesses habe ich mich entschieden, weil ich währenddessen nicht mitdokumentiert habe und jetzt – höhö – eher in die Zukunft blicke.

Hier geht’s zu allen weiteren Teilen des Forschungstagebuchs.

Blogadmin, Zukunftsforscher und praktischer Tranfsformationsagent bei Kiezbett. Mehr über den Blogansatz unter dem Menüpunkt Philosophie.

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